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Kundenkartensysteme / Bonuskarte
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Das von Softways entwickelte Kundenkartensystem "FairPayCard" bildet alle Geschäftsprozesse von der Ausgabe und Verarbeitung von magnetstreifenbasierenden Kundenkarten (Rabatt-, Bonus-, Stempel- und Gutscheinkarten) im Einzelhandel auf Zahlungsverkehrs-POS-Terminals ab. Die von Karteninhabern erworbenen Bonuswerte verbleiben im Aktzeptanzstellenverbund und können dort als Zahlungsmittel wieder eingesetzt werden.

Das Bonussystem besteht aus den Komponenten

  • POS-Terminal und Terminalsoftware,
  • Kommunikation mit dem Bonusserver,
  • Verarbeitung und Verwaltung der Bonuswerte
  • Kommunikation mit den Systemteilnehmern über das Internetportal.

Die von den Karteninhabern erworbenen und von den Händlern gewährten Rabatte werden vom Kartenherausgeber auf einem Konto verwaltet. Das Kartenmanagementsystem FairPayCard erstellt hierzu die DTAUS-Dateien im Namen und im Auftrag des Kartenherausgebers, so dass dieser das Clearing direkt über seine Hausbank auslösen kann.


Einsatzmöglichkeiten FairPay:

  • Kundenkarte mit Bonusfunktion als anonyme oder personalisierte Karte
  • Umsatzabhängige Rabattstaffeln pro System (z.B. Standardkarte und Goldkarte)
  • Ausnahmebehandlung am Terminal (z.B. Sonderpunkte für Upselling oder Beträge)
  • Zahlung mit Punkteguthaben
  • Jedes Kartensystem hat seine eigene System-Nummer
  • Bis zu 9.999 Systeme können über 1 Terminal abgewickelt werden, d.h. ein Händler kann an beliebig vielen Kartensystemen teilnehmen (mehrere Citycards, Einkaufcenter-Card, Filialisten-Card, eigene Karte etc.).
  • Systemsteuerung über Systemparameter (z.B. Höchstgrenzen für Punkte und Werte)
  • Onlineverwaltung der Systemparameter über das Internetportal
  • Guthabenabfrage am Terminal
  • Belegdruck bei allen Vorgängen am POS
  • Gutscheinkarte/Geschenkkarte (GiftCard)
  • Gutschein sofort nach Aufladung verwendbar
  • Guthaben optional zu beliebigen Anteilen an andere Begünstigste als den Karteninhaber zu verteilen (z.B. automatische Spende an vom Karteninhaber auswählbare Empfänger, automatische Verteilung der Bonuswerte zwischen Karteninhaber und Sportverein als Kartenherausgeber etc.).
  • Open loop / closed loop-Verfahren auf einer Karte:
    • Mehrere Händler nehmen am System teil (open loop), Bonusgewährung und Einlösungen können bei allen Akzeptanzstellen vorgenommen werden.
    • Systemgutschschein: Aufladungen in Form eines Systemgutscheins können an allen Akzeptanzstellen eingelöst werden (z.B. Citycard, Einkaufscenter).
  • Unternehmen können eigene Kundenkarten-Systeme einführen (Standardkarte, Goldkarte, Platinkarte mit unterschiedlichen umsatzabhängigen Rabattstaffeln)
  • Mitarbeiterkarte als eigenes System mit Rabattstaffeln für Mitarbeiterrabatt
  • Die Kunden- und Gutscheinkarten können mit eignen Layouts und Motiven bezogen werden.


Onlinesystem

Bei dem Kartenmanagementsystem FairPay handelt es sich um eine reine Onlinelösung, das heißt, eine Speicherung der Bonuswerte auf ein Offlinemedium, z. B. auf einen Chip, ist nicht vorgesehen. Die Onlineverarbeitung bietet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Zentrale aktuelle Datenhaltung: Dies ermöglicht dem Kartenherausgeber und den Teilnehmern (Händler, Karteninhaber) permanenten Zugriff auf ihre Daten. Gerade Kartenherausgeber können so wesentlich genauer und aktueller Marketingmaßnahmen für ihre Händler durchführen.
  • Keine Daten-Inkonsistenz: Viele Chipkarten-Lösungen haben das Problem, dass die Punktewerte sowohl auf der Karte als auch auf einem Zentralsystem gespeichert sind. Die Daten sind aufgrund des zeitlichen Versatzes nie identisch, und im Zweifel erhebt der Kunde Anspruch auf die auf seiner Karte gespeicherten Werte.
  • Kartensperren: Bei Verlust oder Diebstahl können die Karten gesperrt werden, eine Einlösung von Guthaben ist dann nicht mehr möglich.
  • Betrugssicher: Manipulationen am Zentralsystem sind nicht möglich
  • Guthabenverwaltung: Da die Guthaben zentral gespeichert werden, sind Übertragungen von einer Karte auf eine andere, oder die Zuführung von Guthaben ohne Karte (z.B. durch Sponsoren) jederzeit möglich.

Systemteilnehmer

Beim beschriebenen Kartenmanagementsystem handelt es sich um ein Rabattsystem, bei dem das Handel oder Dienstleistungsunternehmen dem Endkunden einen Nachlass auf die gekaufte Ware oder erbrachte Dienstleistung gibt, und dieser Nachlass nicht direkt vom Kaufpreis abgezogen, sondern auf einem zentralen Bonusserver gesammelt wird.

Das System ist insgesamt rechtlich und steuerlich abgesichert. Der Kartenherausgeber ist ein Marketingverein, eine Händlergemeinschaft, ein Filialist oder jedwede juristische Person, die Verträge mit den Karteninhabern und dem Händler als Akzeptanzstelle abschließt. Softways bietet die Lösung entweder als Lizenzprodukt für den Kartenherausgeber an, so dass dieser das System auch technisch selbst betreibt, oder als Nutzungsmodell. In diesem Fall wird das System von Softways betrieben und vom Kartenherausgeber genutzt.

Die Karten mit Magnetstreifen werden von Softways produziert bzw. konfektioniert und an den Kartenherausgeber ausgegeben, der wiederum diese Karten an seine Kunden verteilt. Die Kartenlesegeräte (Terminals) werden von Softways bereitgestellt. Die Lizenzrechte der Bonuslösung, dies gilt sowohl für die Terminal- als auch für die Server-Applikationen, liegen ausschließlich bei der Softways GmbH.

Mit diesem ILV-System können Handels- und Dienstleistungsunternehmen das gesamte Lastschriftverfahren in eigener Regie, d.h. ohne Netzbetreiber, und mit integriertem Risikomanagement und Rücklastschriftenabwicklung selbst betreiben.

Die Vorteile für den Anwender:

  • Abwicklung in eigener Regie spart Kosten externer Dienstleister, z.B. Transaktionsgebühren, Clearing-Kosten, Terminal-Aufschalt-Gebühren, Kommunikationskosten.
  • Die direkte Einreichung führt zu schnelleren Gutschriften und damit zur Liquiditätsverbesserung.
  • Durch das integrierte Risikomanagementsystem wird verhindert, dass bereits auffällig gewordene Karten am POS akzeptiert werden. Dadurch werden Ausfälle drastische reduziert und der Bearbeitungsaufwand von Rücklastschriften durch automatisierte Prozesse minimiert.
  • Die Integration einer Stammkunden-Funktion erhöht die Kundenbindung und erzeugt Daten für ein eigenes Kundenbindungs-System